Babis Panagiotidis

  • Zivilisationsdiagnose als Arbeit bzw. Leitmotiv:

„Themen oder Fragen aus dem Leben, die mich und Millionen andere bewusst oder unbewusst beschäftigen, aufgreifen, in Form bringen, wobei die Idee dahinter spürbar erkennbar wird, nicht eine persönliche Handschrift.Die historische Distanz zur Antike zu überbrücken, die Thematik aktualisieren und für die heutige Zeit erfahrbar machen. Homers Odyssee hat für zwei intermediäre Bühnenstücke das Thema geliefert und auch für einige Objekte.“

  • Biografie:
    Geboren in Nürnberg, aufgewachsen bei Opa und Oma, in einem kleinen Bergdorf in Griechenland. Später Kommunikations-Design Studium an der FH Nürnberg. Danach einige Jahre als Artdirector tätig, mit einem kurzen Höhepunkt, in der Tätigkeit als Gestalter für die Olympischen Spiele Athen 2004. Die Arbeit in der Werbung, anfänglich Kreativitätsmöglichkeit gesehen, später als stupid Kalkulierterwachstums-Katalysator ohne Rücksicht auf Folgen und Nebenwirkungen verachtet. In den letzten Jahren ist der Auftraggeber einzig die innere Stimme und weil Theaterproduktionen (Medien-Oper „Jenseits der Schatten“ Theater Bonn, „ChoreOdyssee“ Tafelhalle Nürnberg, „Club Sirenen“ Künstlerhaus)  nur mit einem riesigen Logistik- und Organisationsaufwand realisierbar sind, ist der Fokus nun auf Objekte und Bilder gerichtet.
  • Bekanntestes Werk:
    „Hedon is(my) Trojaner“ Skulptur, dreidimensionales Mosaik aus Computertasten zum NN-Kunstpreis 2009. Das BOOT Objekt als Symbol für Zusammenhalt ist beim OpenCall n2025 gewählt, realisiert und damit die Inhalte für die Bewerbung der Stadt Nürnberg als Kulturhauptstadt 2025 weiter definiert worden.