Nuna Frei

Wurzeln in Deutschland, Herz in Südamerika.

Konträr zur Tatsache in einem oberpfälzischen Dorf aufgewachsen zu sein,  hat sich Künstlerin Nuna Frei schon immer als Weltbürgerin gefühlt. Stets neugierig nach dem noch Unbekanntem. Mit diesem Hintergrund, brach Sie vor zwei Jahren auf eine Reise durch Südamerika auf. Am Rande des Amazonas arbeitete Nuna Frei als „Muralistin“, vor allem in Peru.

Muralisten sind Auftragskünstler, die Hausfassaden bemalen. Institutionen, Wohnblöcke oder Cafés werden mit deren Hilfe zu politischen Gemälden, bis hin zu Zwecken der Verschönerung umgestaltet. Stark beeinflusst von dieser Erfahrung, richtete Sie Ihren Lebensweg neu aus.

Zu Ihrem Beruf im Design in der Automobilindustrie ist Sie nicht zurückgekehrt. Dafür aber zu mehr Selbstbestimmung als Künstlerin. Vor den Augen das Ziel nicht nur den Geist Südamerikas, sondern auch Ihren eigenen, in Form von bunten Fassaden und Leinwänden in Nürnberg zu verteilen.  Ihre figürlichen farbintensiven Acrylmalereien erzählen nun von anderen Idealen. Schaffen Brücken und wollen bewegen.