Moritz Schmeisser

Mit 25 jahren das erste mal die Frucht des Impro Theaters gekostet, dann die Samen weitergetragen und genährt. Seitdem zieht es mich zu Prozessen, künstlerisch oder profan im Leben, die Vertrauen in sich verlangen und ohne Kontrollmöglichkeit ablaufen, deren Wirkung auf unserr Psyche und die Gegensätzlichkeit zu unserem verplanten, aktionistischen und durchtakteten Zeitgeist. So fand ich im Improtheater die Nische, in dem die Unvorhersagbarkeit das kosmische Rouletterad dreht, dem ich immer wieder erst sprachlos und schulterzuckend gegenüberstehe, um mich dann intuitv der ersten Möglichkeit hinzugeben, die sich magisch formiert.
Wo viel geredet wird und Worthülsen fallen, möchte ich stumm die Phänomenen betrachten und doch Gefühltes und Geschautes mit pointe von Wörtern erörtern, es hörbar machen, in Form von Rap und Poetry Slam.